Allgemeine Grundsätze / Verhaltensregeln

  • Egal in welchem Land, egal in welchem Dojo wir trainieren, wir wollen immer die Gesundheit unseres Partners im Vordergrund sehen.
  • Jegliche Form der Sportpolitik ist zu verpönen. Das Gleiche gilt für Personen-, Gruppen- und Rassendiskriminierung.
  • Alle anfallenden Gebühren sind unaufgefordert zu bezahlen. Immer pünktlich zu den angesetzten Zahlungsterminen- oder Fälligkeiten.
  • Achte und ehre Deinen Sensei bis ans Ende Deines Lebens. Er war es, der Dich gelehrt hat, er gab Dir die Grundsätze des Budosportes. Sollte es jemals zu einem Bruch zwischen Dir und Deinem Sensei kommen, vergesse nie, wem Du es zu verdanken hast, dass Du soweit gekommen bist. Beginne nie schlecht über Deinen Sensei oder andere Danträger zu sprechen.
  • Respektiere und akzeptiere alle Schüler- und Meistergrade so, wie Du es von Deinen Budokameraden erwartest. Respektiere alle Stilrichtungen wie Deine Eigene.
  • Verwende die Grundsätze und Weisheiten des Budosports nicht nur im Dojo, sondern auch im privaten Leben. Sei großzügig, tolerant und immer ehrlich.
  • Achte sehr diszipliniert und respektvoll die jeweiligen Regeln der Dojo.
  • Sei immer bestrebt Dein Bestes zu geben. Benutze die Kampfsportart des jeweiligen Budosystems zur Stärkung Deines eigenen Charakters, Deines Geistes und Deines Körpers. Höre nie auf mit dem kontinuierlichem Üben Deines Systems.
  • Du sollst Dich immer wie ein Vorbild für andere verhalten und Dein wahres ICH in den Vordergrund stellen




Allgemein Organisatorisches


Die KIAB verpflichtet sich, jedem ehrlich interessierten Kampfsportler (egal welcher Stilrichtung) ein Zuhause zu geben. Vorraussetzung ist das ehrenvolle Studieren und Trainieren seiner Stilrichtung. Die KIAB ist 100 %ig frei von jeglicher Sportpolitik. Es werden keine Titel wie Direktor oder Präsident etc. verteilt und ausgegeben, da hier bereits die Sportpolitik beginnt und viele solche Ämter zu Ungunsten der Sportler ausnutzen. Die KIAB ist eine internationale Trainingsgemeinschaft die sich zum Ziel setzt durch Lehrgänge und Turniere (Turniere nur bei Bedarf) Freundschaften in aller Welt zu knüpfen. Geleitet wird die KIAB durch Alfred Kleinschwärzer. Er trainiert seit nunmehr &uumlber 20 Jahren den Stil Kun-Tai-Ko und ist Träger des 5.DAN. Der Verband bietet jedem ehrlichen Kampfsportler die Chance der internationalen Anerkennung. Nachgewiesene Dangraduierungen werden durch die KIAB anerkannt und man kann auch weitere Prüfungen in diesem Verband ablegen. Die KIAB ist momentan noch ein relativ kleiner Weltverband (im Vergleich zu anderen Großverbänden wie der WJJF oder der ITF), der aber im Begriff ist sehr schnell zu wachsen. Die KIAB arbeitet mit Shihan Hobbs 10.Dan aus den USA zusammen. Er ist der direkte Schüler von Shian Toma 10.Dan (Okinawa) und genießt das Vertrauen sein eigenes Dentokan (Verband der die Anerkennung durch Shian Toma in Japan genießt), leiten zu können.

Jeder Instruktor/Dojo-Leiter steht direkt mit dem Leiter der KIAB in Verbindung. Instruktoren/Dojo-Leiter sind für ihre Schwarz- und Farbgurtschüler verantwortlich. Niemand mischt sich in die Belange der einzelnen Dojo ein, es sei denn, es wird ausdrücklich gewünscht.

Der Internationale Koordinator / Repräsentant ernennt in den verschiedenen Ländern nationale Koordinatoren / Repräsentanten. Deren Aufgabe ist es, neue Budofreunde für die Idee der KIAB zu begeistern, auf nationaler Ebene Lehrgänge zu organisieren und das familiäre Verhältnis zwischen den verschiedenen Stilen und Dojo zu pflegen.

Um einen Verband dieser Art organisieren/leiten zu können, sind natürlich gewisse finanzielle Verpflichtungen daran geknüpft. Diese sind jedoch derart knapp kalkuliert, so dass es nicht zu einer Ausbeutung des Sportlers kommt (wie es laufend in anderen Verbänden geschieht).

 


 Verpflichtungen

 

Jeder der Mitglied in der KIAB wird, verpflichtet sich zu NICHTS, als zur ehrlichen Zusammenarbeit mit dem Internationalen Koordinator / Repräsentanten und den der KIAB angeschlossenen Schulen sowie der Verwendung der KIAB Urkunden, Budopässe.

 


 Kosten

 

Standard Membership:

Jahresgebühr Einzelmitglieder Euro 90,--

Jahresgebühr Dojo Euro 130.--

Jahresgebühr Verbände Euro 150,--

Jahressichtmarken für Budopässe Euro 3,-- 


 

Aufnahmegebühr

 

Die Aufnahmegebühr wird fällig 14 Tage nach Beitritt zur KIAB. Man ist dadurch automatisch Mitglied und erhält eine Urkunde die bestätigt, dass man ordentliches Mitglied wurde. Diese Urkunde muss jährlich (bei Einzelmitgliedern) durch eine Lizenzmarke, welche nach Jahresbeitragszahlung an diese versandt wird, aktualisiert werden.

 


Schülergradurkunden

 

Die Dojo-Leiter verpflichten sich, für Prüfungen im Schülerbereich die durch die KIAB angefertigten Urkunden zu verwenden. Die Urkunden sind im DIN A 4 Format.

 


 Dangradurkunden

 

Die Schulleiter verpflichten sich, für Prüfungen im Meisterbereich die durch die KIAB angefertigten Dan-Urkunden zu verwenden. Diese Urkunden sind im DIN A 4 Format.

 


Budopaß

 

Wer noch nicht im Besitz eines Budopasses ist, ist verpflichtet, sich einen Budopaß der WKBA/KIAB anzueignen. Dieser Budopaß ist der Nachweis über die eigene Kampfsportlaufbahn. Der Budopaß umfaßt mehr als 40 Seiten in dem folgende Eintragungen möglich sind:

  • Angaben zur eigenen Person

  • Verbandszugehörigkeit

  • Adresse

  • Prüfungen für 3 verschiedene Stillarten (Schülergrade)

  • Prüfungen für 3 verschiedene Stillarten (Meistergrade)

  • Wettkämpfe (national, intern., Weltmeisterschaften) für Formen/Kata sowie für Kumite/Kickboxen etc.

  • Lehrgangsnachweise (nationale/internationale)

  • Lizenznachweise (Schiedsrichter, Prüfer etc.)

  • Erste Hilfe Bestätigungen

  • sonstiges

  • der Budopaß ist dreisprachig (deutsch, englisch, französisch)

Der Budopaß berechtigt, an allen Turnieren, Lehrgängen oder sonstigen Fortbildungen zu Sonderkonditionen teilzunehmen. Außerdem wird dadurch ein offiziell anerkannter Prüfungsnachweis geführt.

 


 Sonstiges

 

Jede(r) Schule/Verband hat die Möglichkeit gemäß eigenen Verbandsrichtlinien das Training sowie Prüfungen in den Dojo abzuhalten. Sollte eine angeschlossene Schule oder ein Verband ein Kampfsportseminar abhalten wollen, so braucht dies nur der KIAB Geschäftsstelle bekannt gegeben werden. Diese veranlasst die Ausschreibung auf internationaler Ebene oder nach Absprache mit dem nationalen Koordinator/Repräsentanten eines Landes, den Kooperationspartnern und Bildungsträgern auf nationaler Ebene.